Jupiter mit seinen vier größten Monden: Io (rot), Europa (weiß), Ganymed und Kallisto (teilweise). Die Monde wurden im Jahre 1610 von Galileo Galilei entdeckt; bis auf Europa sind sie größer als der Erdmond. Im Jahre 1676 beobachtete Olaf Römer die Schatten der Monde auf der Jupiteroberfläche; abhängig von der Entfernung des Jupiters zur Erde treten diese Verfinsterungen verschieden spät ein, wovon Olaf Römer als erster Mensch auf die Endlichkeit der Lichtgeschwindigkeit schloss. Seither sind etwa ein dutzend weiterer, deutlich kleinerer Jupitermonde entdeckt worden. 

Jupiter ist der fünftinnerste Planet unseres Sonnensystemes und von allen Planeten der größte. Seine Atmosphäre besteht vornehmlich aus Wasserstoff und Helium, durch ihren eigenen Druck verflüssigt sie sich in größerer Tiefe und wird schließlich fest. Jupiters Kern besteht vermutlich aus Metallen und Gestein. Der hier in Jupiters unterer Häfte erkennbare Große Rote Fleck ist ein variabel tobender Wirbelsturm.

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